Das Vereinsheim
Vereinsheim mit Terasse

1959:
Nach zahlreichen Interventionen bei allen zuständigen Stellen war die Stadt bereit, die 35 tiefer gelegenen Gärten bis zur Höhe der Emscherwiesen zuzuschütten und auf dem angeschütteten Gelänge neue Gärten zu errichten. Gleichzeitig wurden auch sechs tiefergelegene Gärten am Bolmker Weg aufgefüllt. Als Entschädigung für alle zugeschütteten Gärten hat die Stadt ca. 60.000,00 DM aufwenden müssen. Insgesamt verlor der Verein durch diese Umgestaltung zunächst 41 Gärten, wofür dann mit guter fachlicher Beratung durch den Stadtverband und das Grünflächenamt 34 neue Gärten auf dem angehobenen Gelände entstanden.

Laube um 1960
Laube um 1960

1960:
In der Zeit der großen Umgestaltung fällt auch die Einrichtung von zwei Einzelgärten auf dem alten Festplatz sowie die Anlage des heutigen Spielplatzes.

01.04.1961:
Unsere Mitglieder übernahmen die 34 neuen Gärten in einem ackerfähigen Zustand.
Nach einer fast 40-jährigen Entwicklung war nun die Kleingartenanlage "Sonnenblick" auf einer Fläche von 441,13 Ar zu ihrer jetzigen Form gestaltet.

1967:
Durch Anbau einer Terrasse sowie Errichtung von Toiletten und Lagerräumen konnte eine Erweiterung unseres Vereinsheimes geschaffen werden.

30.04.1968:
Wiedereröffnung der renovierten Räume.

1976:
Es wurde nach Möglichkeiten für einen direkten Anschluss an die Wasserleitung gesucht, da unsere Gartenanlage seit dem Bestehen an die Wasserleitung des Nachbarvereins angeschlossen war und die Wasserversorgung – besonders in den Sommermonaten – nie ausreichte.

1977:
Auf einer Grünfläche nördlich des Parkplatzes wurden noch drei neue Einzelgärten angelegt. Damit bestand der Verein aus 89 Kleingärten.

Erweiterung des Vereinsheim
Erweiterung des Vereinsheim

1985:
Genehmigung der Dortmunder Stadtwerke, eine eigene Wasserleitung vom Übergabeschacht am Eingang zur Kleingartenanlage Bolmketal bis zu unserem Anschlußschacht bauen zu dürfen. Dazu musste ein 350 langer Graben durch die Rosenstreifen des Nachbarvereins ausgehoben und nach Verlegung der Wasserrohre wieder eingeebnet und mit neuen Rosen bepflanzt werden.

03.05.1985:
Befehl "Wasser Marsch".

1986:
Die Gußeisenrohre der alten Wasserleitung im Mittelweg wurden durch eine neue, ca. 200 m lange, PE-Leitung ersetzt.

10.04.1987:
Die Mitgliederversammlung beschloss eine gründliche Sanierung des schon öfter ausgebesserten Mittelweges, des ältesten Weges unserer Gartenanlage. Nach Planungen und Abstimmungen mit dem Stadtverband und dem Grünflächenamt erhielten wir dazu die Genehmigung.

01.08.1988:
Die westliche Hälfte des Weges wurde mit einem Verbundpflaster erneuert.

01.08.1989:
Sanierung des östlichen Wegabschnitts auf gleiche Weise.

24.08.1989:
Abschluss der Arbeiten und mit einer kleinen Feier erhielt der Weg den Namen "Hainbuchenweg", was mit einer Wegbegehung und einem zünftigem Umtrunk im Vereinsheim gefeiert wurde.

1991:
Der Eingangsbereich der Anlage wurde erneuert. Die Bodenarbeiten (Aushub und Befestigung der Fläche) erfolgten im Mai, das Verbundpflaster wurde im September verlegt. Insgesamt wurden so über 900 qm der alten Wegflächen in ca. 2000 Gemeinschaftsstunden saniert. Die Materialkosten von fast 50.000,00 DM konnten über den Stadtverband abgerechnet werden.

1991:
Die VEW mussten durch unseren Weg am Bahndamm eine neue 10 KV-Leitung verlegen und benötigte dazu unsere Genehmigung. Das war eine gute Gelegenheit, noch einmal Verhandlungen wegen unserer noch nicht vorhandenen Stromversorgung aufzunehmen. Das Angebot der VEW führte zu der Vorstandsentscheidung "Jetzt oder nie!"

25.01.1991:
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde ein Mehrheitsbeschluss gefasst über eine erforderliche Verstärkung der Stromversorgung des Vereinsheimes und die Einrichtung einer Elektro-Gemeinschaftsanlage mit Stromanschlüssen für alle Einzelgärten. Gesamtkosten etwa 86.000,00 DM.

01.03.1991:
Beginn der Bauarbeiten. In mehr als 1500 Gemeinschaftsstunden wurden Kabelgräben ausgehoben, über 8000 m Kupferkabel verlegt, die Gräben wieder aufgefüllt und auf den Pflanzstreifen vor den Gärten anstelle der alten Rosen jetzt Lavendel und Salbei gepflanzt. Sechs Verteilerkästen mussten aufgestellt und installiert werden. Nach etwa 3 Wochen war die Hauptarbeit getan.

01.09.1991:
Die neue VEW-Ringleitung wurde ans Stromnetz angeschlossen und nach sorgfältiger Abnahme der Laubeninstallationen konnten die Einzelgärten an unsere Gemeinschaftsanlage angeschlossen werden.

18.09.1991:
Erste Einschaltung der inzwischen für den Hauptweg angelegten Wegbeleuchtung.